Do

14

Feb

2013

14.02.2013 - Zum morgendlichen Berufsverkehr am Freitag drohen wieder Verkehrsbehinderungen durch Neuschnee!. mehr….

Am Freitagmorgen muss man sich im morgendlichen Berufsverkehr wieder auf Behinderungen durch Schnee und Glätte einstellen. Von Belgien, Holland und Frankreich über Baden-Württemberg her setzt in der Nacht zu Freitag Schneefall ein, der in den Morgenstunden des Freitags eine Linie Ostsee-München erreicht. Bei Temperaturen um oder knapp unter 0 Grad bleibt der Schnee liegen. Bis Freitagabend sind 3 bis 5, örtlich auch knapp 10 Zentimeter Neuschnee möglich.

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Mo

21

Jan

2013

Geht dem Winter zum Monatsende die Puste aus?

Nachdem die heutigen Schneefälle, die nochmals 1 bis 5 Zentimeter, örtlich auch bis zu 10 Zentimeter bringen, allmählich nachlassen und nach Osten abziehen, ist erst einmal mit einem ruhigeren Wetterabschnitt im Laufe der Woche zu rechnen. Kurzzeitig können noch ein paar leichte Schneefälle von Südwest nach Nordost ziehen, diese bringen voraussichtlich aber keine bedeutenden Schneemengen mehr. Danach sollte sich erst einmal eine längere Hochdruckphase bis zur Ende der Woche einstellen. Bei dieser Konstellation kann es nochmal vor allem in den Nächten sehr kalt werden, wenn die Wolkendecke über dem frischen Schnee aufklart.

 

Ab nächster Woche deutet sich eine markante Witterungsumstellung für weite Teile Europas an. Ein umfangreicher Tiefkomplex über dem Nordatlantik bei Island leitet über eine südwestliche Bodenströmung sehr milde Luftmassen nach Mitteleuropa, was an der Abbildung der Bodendruckkarte und Temperaturen in 1,5 km Höhe rechts eindrucksvoll zu sehen ist. Wer dazu auf Sonnenschein hofft, wird wohl enttäuscht werden, es deutet sich eher ein sehr wechselhafter Abschnitt mit sehr milden Temperaturen an. Auch für die Zukunft sieht es erst einmal nicht nach einer Rückkehr des Winterwetters aus, denn Kaltlufteinbrüche bei Grönland in den Nordatlantik regenerieren die Tiefdruckgebiete immer wieder neu und können somit mit Ihren milden Luftmassen Europa erreichen.

 

Der 15-Tagetrend rechts zeigt den Höhepunkt des winterlichen Witterungsabschnittes im Laufe der Woche. Tagsüber meist im Dauerfrost und nachts unter -10 Grad sind wahrscheinlich. Der Temperaturverlauf der Tage ab nächster Woche zeigt im Mittel aller 50 Berechnungen (das ist die gelbe Linie) deutlich nach oben. Und nächste Woche wären demnach tagsüber deutliche Plusgrade möglich und selbst nachts wäre es frostfrei. Ob die bei uns liegende Kälte wirklich so schnell und vor allem so massiv, von Südwestwinden fortgeweht werden kann? Wir sind gespannt, denn nicht selten unterschätzen die Modelle die Widerstandkraft der Kaltluftmasse.

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Do

17

Jan

2013

Die Weichen sind weiterhin auf Winter gestellt

Der Winter hält die Zügel auch weiterhin straff. Zum Leid vieler Autofahrer, aber zur Freude der Kinder und Schneemänner dauert das frostige Wetter auch nächste Woche noch an. Bei Dauerfrost kann es dabei immer wieder mal schneien, wo genau ist derzeit noch nicht exakt zu sagen. Die Sonne hat zunächst Mühe, sich durch die Wolken zu kämpfen. Das Eis auf Flüssen und Seen wird langsam dicker, doch sollte man sich nicht täuschen lassen: Die Eisdecke der meisten Gewässer trägt noch nicht! Im Lauf der kommenden Woche steigen die Chancen auf etwas mehr Sonne.

Zwischen einer ausgedehnten Tiefdruckzone über weiten Teilen Mittel-, Süd- und Osteuropas und einem Skandinavienhoch gelangt weiterhin Kaltluft aus dem Baltikum nach Deutschland.
Zwischen einer ausgedehnten Tiefdruckzone über weiten Teilen Mittel-, Süd- und Osteuropas und einem Skandinavienhoch gelangt weiterhin Kaltluft aus dem Baltikum nach Deutschland.

Zwar ist noch unsicher, ob ein von Norden nahendes Hoch tatsächlich über Mitteleuropa vor Anker gehen kann, aber immerhin wird es wohl stark genug, um atlantische Tiefausläufer auf Abstand zu halten. Weil es dann in den Nächten häufiger aufklaren kann als bisher, ist über dem Schnee aber vielfach mit einer deutlichen Frostverschärfung auf zweistellige Minusgrade zu rechnen und auch tagsüber hält sich Frostwetter.

Auch für den weiteren Verlauf scheint eine Fortsetzung von winterlich kaltem Wetter wahrscheinlicher als eine durchgreifende Wetteränderung. In der Abbildung rechts ist der Temperaturvelauf für die Region München für die nächsten 14 Tagen abgebildet. Dabei seteigen die Höchsttemperaturen nicht über die 0-Grad-Grenze. In den Nächten muss mit strengen Frost im zweistelligen Bereich gerechnet werden. Nur für die höheren Lagen deutet sich eine deutliche Milderung an. Ob sich dabei auch länger die Sonne durchsetzen kann ist noch ungewiss.

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Fr

04

Jan

2013

Klopft bald der Winter an? Schrittweise etwas kälter bis zur Monatsmitte!

Im Laufe der nächsten Woche steigen die Chancen allmählich, dass zumindest wieder leichter Nachtfrost möglich ist. Es bilden sich aber auch einige zähe Nebelfelder. Im weiteren Verlauf scheint sich in der Wetterküche etwas zu tun: In Skandinavien und Osteuropa breitet sich wieder arktische Kaltluft aus. Außerdem schwächt sich der Einfluss der atlantischen Tiefdruckgebiete auf Mitteleuropa ab. Baut sich zudem über Nordeuropa ein Hochdruckgebiet auf, was nach neustem Stand nicht mehr ausgeschlossen ist, bringt ein auf Nord bis Ost drehender Wind die skandinavische Kaltluft und damit den Winter nach Deutschland zurück. Dieses Szenario ist allerdings noch unsicher und muss in den nächsten Tage weiter beobachtet werden!

Im Lauf des zweiten Januardrittels deutet sich nach derzeitigen Stand dann eine Wetterumstellung an: Baut sich ein Hochdruckgebiet zwischen Island und Skandinavien auf, kehrt der Winter zurück. Die milden Luftmassen und Tiefs vom Atlantik konnen somit nicht mehr nach Mitteleuropa ziehen, stattdessen fließt kalte Luft aus nördlichen Breiten Skandinaviens zu uns ein (Bild links). Auch die Mehrzahl der Wettermodellrechnungen sehen derzeit eher die kalte Lösung für Wahrscheinlich (Bild rechts). Zum Vergößern der Grafiken anklicken!


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Sa

29

Dez

2012

Silvesterwetter

Wo benötigt man in der Silvesternacht einen Wind-, Regen- oder Kälteschutz?

Aktuell wird das Wetter hierzulande von kräftigen Atlantiktiefs bestimmt, die immer wieder milde und feuchte Luftmassen aus Westen auf das europäische Festland führen. Diese Großwetterlage bleibt in den kommenden Tagen weiterhin bestehen. Auch in der Silvesternacht bestimmt ein Tiefausläufer zumindest im Nordwesten Deutschlands mit Regen und Sturm das Wetter. Im übrigen Land bleibt es trocken, aber vor allem unter klarem Himmel ganz im Süden kann es bis zum Gefrierpunkt abkühlen.

 

Wenn hierzulande die Sektkorken und Böller knallen ist der Himmel etwa nordwestlich einer Linie Köln – Rostock bedeckt und es regnet gebietsweise. Dazu weht ein frischer Wind, in Küstennähe sind auch Sturmböen möglich. Da empfiehlt es sich beim Abschießen der Raketen die vorherrschende Windrichtung zu berücksichtigen. Dafür ist es mit 6 bis 8 Grad sehr mild – dicke Winterjacken sind nicht nötig, eher Regendichtes.

 

Südöstlich ist es mit 3 bis 5 Grad nicht ganz so mild, dafür bleibt es trocken und auch der Wind weht nicht so kräftig wie im Norden. Zwischen dichten Wolken zeigt sich nach Süden zu auch immer öfter auch der Nachthimmel und die Sicht auf das Feuerwerk sollte von Nebel ungetrübt sein. Das sind eigentlich ideale Wetterbedingungen für eine Silvesternacht.

 

Noch klarer ist der Himmel in Süddeutschland, jedoch sinkt die Temperatur hier auch stärker ab, als unter der schützenden Wolkendecke weiter im Norden. Da es aber im Vorfeld ebenfalls trocken war, sollte Straßenglätte oder überfrierende Nässe kein großes Thema sein. Dafür ist man hier mit Schal, Mütze und Handschuhen ganz gut bedient, zumal man unter Alkoholeinfluss stärker auskühlt. Denn die Poren öffnen sich, wodurch es einem kurzfristig wärmer wird, aber eben nur so lange, wie die Körperwärme entweicht – danach droht die Auskühlung.

 

An Neujahr zieht das Regengebiet dann mit vielen Wolken nach Südosten über weite Teile Deutschlands hinweg - beim Neujahrsspaziergang also den Regenschirm nicht vergessen.

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